Drei Länder, eine Vision: Grenzenlose Kulturhauptstadt Europas 2033

Was vor Jahren als olympischer Traum „Senza Confini“ begonnen hat, könnte nun auf kultureller Ebene Realität werden: Die Kärntner Stadt Villach, die italienische Gemeinde Tarvis und das slowenische Kranjska Gora fassen eine gemeinsame Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2033 ins Auge. Nachdem Friaul-Julisch Venetien finanzielle Mittel für eine Machbarkeitsstudie in Tarvis in Aussicht gestellt hat, signalisiert Kärnten Bereitschaft für das Großprojekt.

Fellner: „Starkes Signal für das Zusammenwachsen Europas“

„Der Alpen-Adria-Raum zeigt seit Jahrzehnten, dass Grenzen uns nicht trennen, sondern verbinden“,

betont Landeshauptmann Daniel Fellner.

„Die Initiative, die Kulturhauptstadt Europas über drei Staatsgrenzen hinweg zu denken, ist ein richtig starkes Signal für das Zusammenwachsen Europas. Ein solches Signal erscheint in Zeiten wie diesen notwendiger denn je“,

sagt LH Fellner. Und er versichert:

„Kärnten wird diesen Prozess mit voller Kraft unterstützen und begleiten. Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten, um aus der visionären Idee ein konkretes Erfolgsprojekt zu machen.“

Schaunig: Kultur als Brückenbauerin für die gesamte Region

Kulturreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig sieht im angestrebten Titel eine einmalige Chance für die gesamte Region:

„Kultur ist die beste Brückenbauerin. Sie kennt keine Schlagbäume oder Sprachbarrieren. Mit Nova Gorica und Gorizia haben Italien und Slowenien bereits gezeigt, wie erfolgreich grenzüberschreitende Kulturprojekte sind. Das geplante Projekt für 2033 würde regionale Vielfalt und internationale Strahlkraft und die grenzenlose Kraft der Kultur sichtbar machen.“

Albel: Gemeinsam für eine grenzenlose Zukunft

Für den Villacher Bürgermeister Günther Albel steht fest:

„Villach ist eine Stadt der Vielfalt. Eine gemeinsame Bewerbung von drei Städten aus drei benachbarten Ländern würde nicht nur optimal unser Stadtmotto „grenzenlos“ unterstreichen: Es wäre auch ein starkes Signal für eine vereinte Zukunft in der Alpen-Adria-Region.“