„Digitale Leuchttürme“ für Kärnten: Gemeinden setzen auf praxisnahe Digitalisierung
Unter der Federführung von Landesrat Daniel Fellner fand kürzlich ein bedeutendes Arbeitstreffen im Gemeinde-Servicezentrum (GSZ) statt. Im Fokus des strategischen Austausches standen die Fortschritte und nächsten Etappen im Vorzeigeprojekt „Digitale Leuchttürme“, mit dem Kärntens Gemeinden fit für die Zukunft gemacht werden.
„Die digitale Transformation ist keine Option mehr – sie ist eine Notwendigkeit, wenn wir den Bürgerinnen und Bürgern auch morgen noch einen modernen, effizienten und bürgernahen Service bieten wollen“,
so Fellner, der den digitalen Fortschritt in den Gemeinden aktiv mitgestaltet.
Das Projekt „Digitale Leuchttürme“ zeigt eindrucksvoll, wie innovative Kommunen bereits heute den Wandel vollziehen: Die Gemeinden Magdalensberg, St. Veit an der Glan, Friesach, Diex, Globasnitz und Ferlach übernehmen eine Vorreiterrolle und haben seit Projektbeginn zentrale Digitalisierungsschritte umgesetzt – von der Automatisierung interner Prozesse bis hin zum Einsatz intelligenter Infrastrukturtechnologien.
Besonders im Fokus dabei: moderne Funktechnologien wie LoRaWAN, die eine smarte Überwachung kommunaler Netze – etwa zur automatisierten Auslesung von Wasserzählern oder zur Überwachung technischer Anlagen – ermöglichen. Diese Technologien sorgen für mehr Effizienz, Versorgungssicherheit und Transparenz gegenüber der Bevölkerung.
Ein weiterer Innovationsschritt: Der gezielte Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung sowie der Ausbau digitaler Bürgerportale, die Amtswege für die Bevölkerung vereinfachen und rund um die Uhr verfügbar machen. Fellner:
„Wir gestalten die Zukunft der Kärntner Gemeinden mit Innovationskraft und strategischem Weitblick. Die digitalen Leuchttürme sind unser Kompass – sie zeigen, wie wir Digitalisierung bürgernah und praxisorientiert umsetzen können.“
Ein innovativer Impuls im Rahmen der „Digitalen Leuchttürme“ ist beispielsweise die Zusammenarbeit mit dem Kärntner Unternehmen Streamdiver, das gemeinsam mit dem Gemeinde-Servicezentrum eine KI-gestützte Lösung zur automatisierten Transkription und digitalen Dokumentation von Gemeindesitzungen pilotiert. „Mit Streamdiver zeigen wir, wie Technologie dort ansetzt, wo Verwaltung spürbar entlastet werden kann“, erläutert der Landesrat.
„Diese Lösung ist ein Paradebeispiel für gelebte Verwaltungsinnovation aus Kärnten – nah an der Praxis und mit Mehrwert für jede Gemeinde.“
Streamdiver ist eine innovative AI Marketing & Content Plattform, die eine End-to-End-Lösung für die sichere Analyse, Erstellung, Verwaltung und Verteilung von wirkungsstarkem Content datenschutzkonform bietet. Mit intelligenter KI-Unterstützung optimiert Streamdiver jedes Gemeinde-Content-Marketing und macht es schneller, präziser und deutlich kosteneffizienter.
Michael Sternig, Geschäftsführer des Gemeinde-Servicezentrums, sieht großes Potenzial in der Initiative:
„Das Projekt schafft eine praxisnahe Unterstützung für die kommunale Ebene, die effizient und datenschutzkonform arbeitet. Die Zusammenarbeit mit Streamdiver stellt für das Gemeinde-Servicezentrum und die Gemeinden Kärntens einen wichtigen und vor allem nachhaltig strategischen Schritt dar und schafft eine moderne, skalierbare Plattform, die auch über die Pilotphase hinaus für alle Kärntner Gemeinden verfügbar ist. So verbindet die Lösung erfolgreich Marketing-Excellence mit innovativer Verwaltungsmodernisierung – made in Kärnten.“
„Unsere Gemeinden beweisen: Digitalisierung ist kein abstraktes Schlagwort, sondern gelebte Praxis. Durch aktiven Wissenstransfer zwischen den Pilotgemeinden schaffen wir eine starke, digitale Gemeinschaft, von der ganz Kärnten profitieren wird“,
unterstrichen Fellner und Sternig die Bedeutung der gemeinsamen Initiative.
Das Bürgermeistertreffen markierte außerdem nicht nur einen Rückblick auf das Erreichte, sondern auch einen wichtigen Weichenstellungsprozess für die kommenden Jahre: Von der Vertiefung interkommunaler Kooperationen über die Entwicklung neuer Digitalservices bis hin zur strukturierten Weiterbildung kommunaler Fachkräfte.