Der Sicherheitsgipfel des Landes tagte

Auf Initiative von Landeshauptmann Peter Kaiser stimmen sich in Kärnten Politik, Behörden, Fachabteilungen, Einsatzkräfte, Bundesheer, Organisationen und Fachleute eng und regelmäßig zu Sicherheitsthemen ab. Heute, Montag, fand wieder ein Sicherheitsgipfel statt. Seitens der Landesregierung nahmen neben Kaiser auch LHStv. Martin Gruber und LR Daniel Fellner teil.
 
In seinem Eingangsstatement informierte der Landeshauptmann über die aktuelle Lage in Kärnten.

„Unser Bundesland ist diesen Sommer von Großschadensereignissen durch Unwetter verschont geblieben. Vergangene Woche wurde der Bericht zu den Vorkommnissen am Peršmanhof veröffentlicht, der auch Handlungsvorschläge beinhaltet, die nun implementiert werden sollen. Ein weiteres Thema waren die Ortstafelbeschmierungen, zu denen es im Bezirk Völkermarkt gekommen ist“,

resümierte Kaiser.
Der Landeshauptmann hält neuerlich fest, dass Kärnten sich auch durch derartige Störmanöver nicht von seinem Weg des Miteinander und Respekts abbringen lassen werde.
 
Aus dem Bereich des Asylwesens vermeldete Kaiser, dass aktuell rund 1.900 Personen – davon rund 850 aus der Ukraine – untergebracht sind. In Kärnten verfolge man weiter den Weg, dass Unterkünfte Platz für maximal 50 Personen bieten.
 
Aus seinem Zuständigkeitsbereich berichtete LHStv. Martin Gruber, dass die in den letzten Jahren von Unwettern verursachten Schäden an der Infrastruktur weiterhin beseitigt werden. Das Volumen der Reparaturarbeiten bezifferte der Landeshauptmannstellvertreter mit rund 20 Millionen Euro. „Obwohl es dieses Jahr keine großflächigen Unwetterereignisse gegeben hat, gab es im Juni eine Dürreperiode, die für die Landwirtschaft dramatische Folgen hatte. Ein Großteil der Schäden an der Ernte ist durch die Hagel- und Dürreversicherung gedeckt“, führte Gruber aus.
 
Katastrophenschutzlandesrat Daniel Fellner informierte über die Referatswechsel, die mit der Angelobung des neuen Landesrats Peter Reichmann vollzogen wurden: In Fellners Zuständigkeitsbereich liegt nun auch das Asyl- und Fremdenwesen, sowie der Bereich Integration. Aus dem Katastrophenschutz berichtete der Landesrat:

„Bei dem Bezirkssicherheitsgipfel in Spittal an der Drau waren rund 70 Personen anwesend, das Schwerpunktthema war der Anschlag in Villach.“

Auch informiert Fellner vom diesjährigen Zivilschutz-Probealarm, „rund 98 Prozent der Kärntner Sirenen haben funktioniert“.
 

Erfreuliches gibt es auch aus dem Bereich Gemeinden zu berichten: In jeder Kärntner Gemeinde gibt es nun einen „Leuchtturm“ der den Bürgerinnen und Bürger in Krisensituationen – wie etwa einem Blackout – als Zufluchtsort dient.„Landesweit haben wir nun 152 einsatzbereite Leuchttürme, deren Errichtung seitens des Landes mit drei Millionen Euro unterstützt wurden“,

bilanzierte Fellner. 
Quelle: LPD Kärtnen