12. Juli 2023
Bildungsminister muss digitale Kompetenz der Lehrer:innen sicherstellen
„Man kann nicht einfach ein anspruchsvolles neues Unterrichtsfach einführen, ohne vorher dafür zu sorgen, dass sich die Lehrer:innen in Aus- und Weiterbildungskursen auch darauf vorbereiten können. Das ist eine gesamtösterreichische Aufgabe, darum hat der Bildungsminister sicherzustellen, dass hier ausreichend Angebote zur Verfügung stehen und auch für deren Finanzierung zu sorgen!“,
„Seit seinem Amtsantritt betreibt Minister Polaschek eine bloße Ankündigungspolitik. Die Leidtragenden sind die Schüler:innen, die zu Recht fordern, von gut ausgebildeten Lehrer:innen unterrichtet zu werden.“
„Das wäre das Gegenteil von dem, was das Fach ‚Digitale Grundbildung‘ aus unserer Sicht eigentlich leisten soll“,
„Das Fach darf sich nicht darauf beschränken, die bekannten Office-Programme vorzustellen. Viel wichtiger ist es, dass die Schüler:innen lernen, wie soziale Medien und Datenverarbeitungsprogramme funktionieren, diese kritisch zu hinterfragen und auch kreativ nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Sie sollen aktive Nutzer und nicht einfach nur passive Anwender von Programmen werden. Aber dafür braucht es Lehrer:innen, die im Bereich Digitalisierung gut ausgebildet sind und sich in dem Thema sicher fühlen“,
„Es ist verantwortungslos, gerade in so einem wichtigen und komplexen Themenbereich Schlagzeilenpolitik zu machen, anstatt rasch und konsequent die notwendigen Schritte einzuleiten“,
„Der Umgang mit Open Source soll in Zukunft eine immer wichtigere Rolle an den Schulen spielen. Es ist daher notwendig, dass das Thema Open Source sowohl in die Weiterbildungskurse für Lehrer:innen als auch in das Lehramtsstudienfach ‚Digitale Grundbildung‘ umfassend integriert wird“,
