Betriebsstandort der Firma Reisswolf wurde eröffnet

Mit einem Druck auf den roten Knopf nahm gestern, Dienstag, Landeshauptmann Peter Kaiser den neuen Standort der Firma Reisswolf in Völkermarkt symbolisch in Betrieb. In seiner Ansprache bezeichnet Kaiser die Ansiedelung in Völkermarkt als „weise und nachhaltige Entscheidung“.

„Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein neuer Standort eines Unternehmens eröffnet wird. Reisswolf ist ein Unternehmen, dass auf Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit spezialisiert hat“,

sagte Kaiser und verwies in diesem Zusammenhang auf die Standortvorteile, die sich mit der Eröffnung der Koralmbahn als Teil der Balitsch-Adriatischen-Achse manifestieren werden.

„Ende dieses Jahres wird im Süden Österreich ein neuer Zentralraum, mit 1,1 Millionen Bewohnern und 50.000 Personen im erwerbsfähige Alter, entstehen. Das sind für aktive Unternehmen beste Zukunftsperspektiven“,

führte der Landeshauptmann aus.
Markus Lakounigg, Bürgermeister von Völkermarkt, ergänzte:

„Jeder Betrieb, der einer Gemeinde Vertrauen schenkt, ist wesentlich für unsere Zukunft. Ich möchte stellvertretend für die drei Gemeinden Griffen, Völkermarkt und Diex den Investoren danken“.

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung von der Stadtkapelle Völkermarkt unter der Leitung von Karl Wiggisser. Die zahlreichen Gäste wurden von den Reisswolf-Geschäftsführern Thomas Rodrigo Beranek und Werner Gruber begrüßt. Seitens der Eigentümervertreter war Thorsten Wellnitz (CEO Reisswolf International) angereist.
Die Firma Reisswolf ist seit 20 Jahren in Kärnten tätig und beschäftigt österreichweit 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das auf Akten- und Datenvernichtung spezialisierte Unternehmen hat Standorte in Leobendorf, Hörsching, Innsbruck und Völkermarkt. Die geschredderten Dokumente werden der Kreislaufwirtschaft zugeführt – aus ihnen entstehen etwa Papierservietten, Toilettenpapier oder Papierhandtücher. Das Material aus geschredderten Nummernschildern oder Festplatten wird ebenfalls dem Verwendungskreislauf zugeführt.
Quelle: LPD Kärnten