Arbeitsmarkt: Kärnten verzeichnet österreichweit die stabilste Entwicklung

Der Kärntner Arbeitsmarkt zeigt sich im September äußerst stabil. Mit einem Plus von nur 17 Personen (+0,1 %) weist Kärnten österreichweit die geringste Zunahme der Arbeitslosigkeit auf – und setzt damit den positiven Trend der letzten Monate fort. Inklusive Schulungsteilnehmer beträgt die Zunahme 1,4 %. Zum Vergleich: Im Österreichschnitt liegt die Steigerung bei +5,8 %.
Landeshauptmann Peter Kaiser betont:

„Dass Kärnten im bundesweiten Vergleich die stabilste Entwicklung am Arbeitsmarkt aufweist, ist ein klares Zeichen für die Wirksamkeit unserer gemeinsamen Maßnahmen. Es zeigt, dass wir die richtigen Schwerpunkte setzen, um die Auswirkungen der konjunkturellen Herausforderungen bestmöglich abzufedern.“

 
Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig ergänzt:

„Diese positiven Ergebnisse sind kein Zufall. Sie sind das Resultat einer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Land Kärnten, AMS Kärnten und den Sozialpartnern im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspakts. Zahlreiche Programme – von Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zu gezielten Förderungen – sichern Chancen für Arbeitsuchende und unterstützen gleichzeitig die Kärntner Betriebe beim Fachkräftebedarf.“

 
Besonders bemerkenswert ist der Rückgang bei Jugendlichen unter 25 Jahren (-5,7 %) sowie bei älteren Arbeitslosen über 50 Jahren (-1,0 %). Auch bei den Langzeitarbeitslosen fällt die Zunahme mit +1,7 % sehr moderat aus, während Österreich insgesamt einen deutlichen Anstieg von +26 % verzeichnet. Nach Branchen betrachtet, gingen die Arbeitslosenzahlen insbesondere im Bau, in den Hilfsberufen, im Holzsektor und im Fremdenverkehr zurück. Regional konnten Villach, Wolfsberg und Völkermarkt deutliche Abnahmen bei den Arbeitslosen verzeichnen.
 
Kaiser und Schaunig abschließend unisono:

„Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen, um die hohe Beschäftigung zu sichern und Kärnten auch in herausfordernden Zeiten als starken Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort zu positionieren.“ 

Quelle: LPD Kärnten