37. Häuslbauermesse mit Fokus auf Sanieren und Investieren

Die 37. Häuslbauermesse mit dazugehöriger Immobilienmesse wurde heute, Freitag, eröffnet. Noch bis zum 22. Februar 2026 werden sich dort mehr als 27.000 Besucherinnen und Besucher zu den Themen Bauen, Sanieren, Renovieren, Finanzieren und Energiesparen informieren. Die Kärntner Landesregierung war bei der Eröffnung mit durch Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig vertreten.
 
Auf die Bedeutung der Bauwirtschaft verwies Landeshauptmann Peter Kaiser und thematisierte das Bauinvestitionsprogramm des Landes Kärnten: 2026 investiere das Land rund 1,376 Mrd. in die öffentliche Infrastruktur Kärntens inklusive öffentlicher Unternehmen wie der Kelag oder der Asfinag,

„Dieses Bauprogramm ist ein Impulsgeber für unsere Gewerke und das auch entgegen so mancher Konjunkturprognosen. Damit erfüllen wir die Aufgabe der öffentlichen Hand, darauf zu schauen, dass in diesem Land etwas weitergeht,“,

so Landeshauptmann Peter Kaiser.
Beim Wohnen gelte es auch die Aspekte, Schutz, Sicherheit, Finanzierbarkeit sowie Nachhaltigkeit zu berücksichtigen.

„So sorgen wir für Enkelverantwortung und zwar dort, wo wir uns am liebsten aufhalten, nämlich in den eigenen vier Wänden“,

erklärte Kaiser.
 
Das Land Kärnten ist mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten, bei dem sich interessierte Besucherinnen und Besucher über die Förderangebote des Landes informieren können. Neben der Neubauförderung steht heuer insbesondere der neue Kärntner Sanierungseuro im Fokus.

„Mit dem Sanierungseuro haben wir die Sanierungsförderung auf völlig neue Beine gestellt: unkompliziert, individuell und leicht zu berechnen“,

erklärt Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig.
Ob neue Fenster, bessere Dämmung oder eine moderne Heizung – gefördert wird, was Energie spart. Die Berechnung ist ganz einfach: Ein Euro mal Energieeinsparung mal beheizte Fläche – fertig. Und:

„Nicht nur Komplettsanierungen, sondern auch Einzelmaßnahmen sind möglich. Wer also heuer die Fenster tauscht und nächstes Jahr das Dach dämmt, profitiert Schritt für Schritt“,

so Schaunig.
 
Für die Kärntner Messen sprach Aufsichtsratsvorsitzender Harald Kogler, der die Häuslbauermesse als wichtigste Publikumsmesse im Jahr bezeichnete. 400 Aussteller, aus 8 Nationen zeigen auf 30.000 m2 Fläche ihre Produkte und Dienstleistungen und das vom Ziegel bis zur Wellnessoase, fasste Kogler die Bandbreite der Messe zusammen. Weiters fungiere die Häuslbauermesse als Ort der Orientierung, liefere Expertenwissen und sorge für Vertrauen, gerade bei so großen Investitionen wie dem Hausbau.
 
Peter Storfer, Spartenobmann für Gewerbe und Handwerk, in Vertretung des Präsidenten der WK Kärnten betonte, die Häuslbauermesse sei ein Ort, wo die heimischen Betriebe eindrucksvoll zeigen, was sie können. Er betonte die große Bedeutung der Wohnbauförderung als Instrument, dem demographischen Wandel entgegen zu steuern.

„Wir brauchen Anreize, damit junge Leute in unser Bundesland ziehen und dort auch Eigentum errichten. Denn wer Eigentum schafft, bleibt auch im Land.“

 
Keynote-Speaker Harry Gatterer erklärte in seinem Redebeitrag, dass es in Zukunft von enormer Wichtigkeit sei, sich mit dem Haus der Zukunft zu beschäftigen. Dabei werde Gesundheit, Sicherheit und Technologie rundherum eine große Rolle spielen.
 
Für die musikalische Umrahmung der Messeeröffnung, moderiert von Brigitte Truppe-Bürger, sorgten Lucas Chagas an der Violine und Jakob Napotnik, Keyboard, von der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik.
Infos und Programm unter: www.kaerntnermessen.at/veranstaltungen/haeuslbauermesse
 
Quelle: LPD Kärnten