25 Jahre Technologiepark Villach: Innovationskraft für Kärnten

Vom ehemaligen Industriestandort zum modernen Technologie- und Forschungscampus: Der Technologiepark Villach (TPV) feiert sein 25-jähriges Bestehen. Bei der Jubiläumsveranstaltung im Auditorium des High Tech Campus blickten Landesrätin Beate Prettner in Vertretung von Landeshauptmann Daniel Fellner und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig gemeinsam mit zahlreichen Wegbegleitern auf die Entwicklung des Standorts zurück und richteten den Blick auf die Zukunft. Heute sind im TPV mehr als 40 Unternehmen und Organisationen angesiedelt, rund 700 Menschen arbeiten hier. Ergänzt wird der Standort durch rund 1.000 Studierende der CU Hochschule Kärnten und etwa 70 Lehrlinge.

„25 Jahre Technologiepark Villach stehen für 25 Jahre Hochtechnologie, Innovation, Fortschritt und erfolgreiche Zusammenarbeit. Was hier entstanden ist, ist weit mehr als ein Standort für Unternehmen: Der Technologiepark ist ein wichtiger Motor für den Wirtschafts- und Technologiestandort Kärnten, schafft hochwertige Arbeitsplätze und bringt Forschung, Entwicklung, Bildung und Wirtschaft zusammen. Gerade in Zeiten, in denen technologische Kompetenz und Innovationskraft entscheidende Zukunftsfaktoren sind, zeigt sich, wie wichtig solche starken Netzwerke für Kärnten sind. Ich gratuliere herzlich zum 25-jährigen Bestehen und danke allen, die den Technologiepark zu dem gemacht haben, was er heute ist“,

gratulierte Landesrätin Beate Prettner in Vertretung des Landeshauptmanns zum Jubiläum.

Die Geschichte

Die Wurzeln des heutigen Campus reichen bis zur Technologieoffensive der Stadt Villach Ende der 90er-Jahre zurück. Wo vor rund 120 Jahren ein Zellstoffwerk die industrielle Entwicklung prägte, entstand mit der Eröffnung des ersten TPV-Gebäudes im Jahr 2001 ein Standort, an dem sich seither Wirtschaft, Forschung und Ausbildung eng miteinander verbinden. Zu den zentralen Kompetenzfeldern zählen heute u. a. Mikroelektronik, Mechatronik, Geoinformatik, Geomatik und erneuerbare Energien. Auch Geschäftsführer Bernhard Lamprecht sieht im Jubiläum einen wichtigen Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung:

„Wir verstehen das Jubiläum als Auftrag, die Zukunft aktiv weiter zu gestalten, Innovation zu ermöglichen und gemeinsam mit unseren Partnern die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“

Mit dem Jubiläum wird zugleich die Bedeutung einer stärkeren Vernetzung der Kärntner Technologiestandorte sichtbar. Die Technologieparks in Villach, Klagenfurt und im Lavanttal sollen ihre jeweiligen Stärken noch enger zusammenführen und gemeinsam einen leistungsfähigen Innovationsraum schaffen. Die Anbindung an den Wirtschafts- und Forschungsraum Graz über die Koralmbahn eröffnet dafür zusätzliche Perspektiven. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Bildung und Wirtschaft weiter auszubauen und Kärnten als international wettbewerbsfähigen Technologie- und Innovationsstandort im Alpen-Adria-Raum zu stärken.