25. Fachwettbewerb für Fleisch- und Wurstwaren in Kärnten
vlnr.: Bundesinnungsmeister Raimund Plautz, Martin Vallant (Innungsmeister der Ktn. Bäcker), Berufsschullehrer Peter Süssenbacher, LH-Stv. Martin Gruber, WKK-Vizepräsidentin Astrid Legner, Anka Lorencz (Bundesinnungs-GFin der Fleischer), Fleischer Wolfgang Seidl, LH Peter Kaiser, StR Max Habenicht (Fotohinweis: LPD Kärnten/Wajand)
Beim 25. Internationalen Fachwettbewerb für Fleisch- und Wurstwaren dreht sich alles um die „Wurst“ – und um das, was dazugehört. 71 Betriebe aus dem In- und Ausland, unter anderen auch aus Neuseeland, präsentieren noch bis morgen, Donnerstag, ihre Erzeugnisse in den Kategorien Bio und Regional. Für alle gelten dieselben hohen österreichischen Qualitätsstandards. Damit bietet der Wettbewerb im Fleischkompetenzzentrum Klagenfurt regionalen und nachhaltigen Produzenten eine Bühne, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
Landeshauptmann Peter Kaiser betonte heute, Mittwoch, beim Pressegespräch die Bedeutung der heimischen Lebensmittelproduktion:
„Wir haben in den vergangenen Jahren deutlich gesehen, welche zentrale Rolle regionale Hersteller für die Versorgungssicherheit spielen. Unsere heimischen Produkte sind aber weit mehr als Lebensmittel – sie sind Kulturgut, das es zu bewahren gilt.“
Besonders hob er den bewusstseinsbildenden Effekt des Wettbewerbs hervor:
„Fleisch ist für einen großen Teil der Bevölkerung ein Grundnahrungsmittel und als natürliche Proteinquelle sehr geschätzt.“
Sein Dank galt den Organisatoren für die reibungslose Durchführung sowie für die wohltätige Komponente des Wettbewerbs: Fleischspenden gehen heuer an das Eggerheim in Klagenfurt, den Sozialmarkt und das SOS-Kinderdorf in Moosburg.
Astrid Legner, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten, hob die wirtschaftliche Bedeutung des Wettbewerbs hervor:
„Dieser Bewerb ist ein Aushängeschild des Fleischerhandwerks. Er sorgt weit über die Landesgrenzen hinaus für Sichtbarkeit und weckt gerade bei jungen Menschen Interesse an dieser Branche.“
Ihr Dank galt insbesondere dem Land Kärnten für die enge Zusammenarbeit.
Auch Anka Lorencz, Bundesinnungsgeschäftsführerin der Fleischer, zeigte sich stolz auf die hohe Qualität der eingereichten Produkte:
„Die Menschen in den kleinen und mittleren Betrieben bilden das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft. Als Nahversorger sichern sie vor allem in den ländlichen Regionen die Lebensmittelversorgung.“
Sie unterstrich zudem den hohen Stellenwert des Handwerks in Österreich.
Raimund Plautz, Innungsmeister, freute sich über den großen Zuspruch:
„Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen verzeichnen Fleischprodukte aus regionaler Produktion Aufwind. 2024 konnten wir ein Absatzplus von zehn Prozent erreichen – Fleisch erlebt als natürliche Proteinquelle derzeit einen regelrechten Boom.“
Abschließend appellierte er, das eigene Konsum- und Kaufverhalten bewusster zu gestalten, und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Wettbewerbs beitragen.