15 neue Wohnungen für Lendorf: Schlüssel feierlich übergeben

Für 15 Haushalte beginnt ein neuer Lebensabschnitt: In Lendorf wurden heute, Dienstag, die Schlüssel für eine weitere Baustufe des bestehenden Wohnquartiers übergeben.

„Ein leistbares Zuhause gibt Sicherheit und ist eine wesentliche Grundlage für ein gutes Leben. Gleichzeitig stärkt geförderter Wohnbau die Gemeinden, weil er Menschen ermöglicht, in ihrer Region zu bleiben und dort ihre Zukunft zu gestalten“,

betonte Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig bei der Übergabe. Gerade angesichts hoher Bau-, Energie- und Lebenshaltungskosten müsse die öffentliche Hand verlässliche Rahmenbedingungen für qualitätsvollen und dauerhaft leistbaren Wohnraum schaffen. Die nun fertiggestellte fünfte Baustufe ergänzt die bereits in den Jahren 1999, 2008, 2016 und 2024 errichteten Wohnhäuser. Die neuen Wohnungen verfügen über Wohnflächen zwischen 46 und 82 Quadratmetern, die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 3,55 Millionen Euro. Darin inkludiert ist eine Förderung aus dem Sonderwohnbauprogramm des Bundes. Die monatlichen Wohnkosten (Mietzins plus Betriebs- und Heizkosten) liegen bei 9,93 Euro pro Quadratmeter.

Wichtiges Signal für die Gemeinde

Bürgermeister Simon Pleschberger sieht in der neuerlichen Erweiterung ein wichtiges Signal für die Entwicklung der Gemeinde:

„Die 15 neuen Wohnungen bieten Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen ein modernes und leistbares Zuhause. Zugleich wächst hier ein Wohnquartier weiter, das für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde und für hohe Lebensqualität in Lendorf steht.“

Zur zeitgemäßen und energieeffizienten Ausstattung gehören Fernwärme und Fußbodenheizung, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sowie eine Photovoltaikanlage im Mieterstrommodell. Mietergärten mit Flächen von bis zu 116 Quadratmetern sowie Terrassen und Balkone erweitern den Wohnraum ins Freie. Helmut Kusternig, Vorstand der gemeinnützigen Bauvereinigung meine Heimat, verwies auf die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten:

„Die kontinuierliche Weiterentwicklung dieses Quartiers zeigt, was durch eine verlässliche Partnerschaft zwischen Land, Gemeinde und gemeinnützigem Wohnbau möglich ist. Unser gemeinsames Ziel ist es, gut ausgestatteten Wohnraum zu schaffen, der langfristig leistbar bleibt.“