10. Oktober 2025
10. Oktober 1: Tag im Zeichen der Einheit, des Gedenkens und der Zuversicht
„Wir gedenken derer, die in jener schwierigen Zeit bereit waren, große Opfer zu bringen und ihr Leben zu riskieren, um Heimat, Freiheit und Demokratie zu schützen.“
„Der Geist von 1920 ist heute so aktuell wie nie: Zusammenhalt statt Spaltung. Demokratie statt Autokratie. Verantwortung statt Gleichgültigkeit“,
„Im Kärntner Abwehrkampf 1918 bis 1920 stellten sich deutsch- und slowenischsprachige Kärntnerinnen und Kärntner Seite an Seite den Versuchen des damaligen SHS-Staates entgegen, Südkärnten gewaltsam zu erobern. Sie kämpften nicht für persönliche Vorteile, nicht für Macht, sondern für eine gemeinsame Zukunft in einer damals noch jungen und zerbrechlichen Demokratie – der Ersten Republik Österreich“,
„Ihnen allen schulden wir Dankbarkeit und ehrendes Gedenken. Ohne ihren Mut, ihre Opferbereitschaft und ihren tiefen Glauben an ein freies Kärnten in einem demokratischen Österreich wäre unsere Geschichte anders verlaufen.“
„Die Herausforderungen des Wiederaufbaus, der Modernisierung, der Globalisierung, viele dieser Wegstrecken waren steinig. Vieles hat wehgetan. Aber Kärnten ist weitergegangen“,
„Heute, 13 Jahre später ist es selbstverständlich. Es ist normal, dass wir beide Sprachen als Teil unserer gemeinsamen Identität wertschätzen.“
„Heute ist Kärnten kein abgehängtes Grenzland mehr, sondern ein selbstbewusstes, innovatives, lebens- und liebenswertes Bundesland im Herzen Europas. Wir sind ein gefragter Wirtschafts- und Forschungsstandort, Heimat international tätiger Unternehmen und von Weltmarktführern, ein Zentrum für nachhaltige Technologien, grüne Energie, Digitalisierung und Bildung. Unsere Fachhochschulen, unsere Universitäten, unsere Start-ups – sie alle sind Teil einer neuen Kärntner Geschichte, die nicht auf Spaltung, sondern auf Zukunft setzt. Auf eine Zukunft, in die uns unter anderem auch die Koralmbahn mit 250 km/h bringen wird – eine Jahrhundertchance für uns alle, für ganz Kärnten, für den neu aufgehenden Stern des Südens Kärnten-Steiermark.“
„Frieden ist nichts, das einfach da ist. Er muss jeden Tag aufs Neue verteidigt, geschützt und gelebt werden. Genauso wie unsere liberale Demokratie. Gerade deshalb ist der Geist von 1920 heute so aktuell: Zusammenhalt statt Spaltung. Demokratie statt Autokratie. Verantwortung statt Gleichgültigkeit.“
„Er zeigt auch und besonders am heutigen Gedenktag, dass Geschichte kein Museum ist. Sie lebt, sie wirkt fort und sie stellt uns immer wieder vor neue Aufgaben“.
„wir alle eine gemeinsame Verantwortung tragen: Die Verantwortung, dass Erinnerung und Miteinander stärker sind als vorangetriebene Spaltung und Gegeneinander“.
„Nie vergessen, woher wir kommen. Und immer wissen, wohin wir wollen. Für ein Kärnten, das Heimat für alle ist, die hier leben.“ Mit den Worten „Es lebe unser geliebtes Kärnten – in einem demokratischen Österreich – in einem friedensschützenden Europa“
