1. Kärntner Gemeindetag: Gemeinsam Gemeinden nachhaltig stärken

Beim heutigen 1. Kärntner Gemeindetag in Klagenfurt standen die aktuelle Situation der Gemeinden, die Gemeindefinanzen sowie gemeinsame Handlungsoptionen im Mittelpunkt. Gemeindereferentin Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger diskutierte dazu mit Vertreter:innen des Kärntner Gemeindebundes, des Städtebundes sowie von Land und Gemeinden. Im Rahmen des Gemeindetags wurden zudem langjährige Kommunalpolitiker:innen für ihre Verdienste geehrt.

„Die jüngsten Rechnungsabschlüsse zeigen eine Stabilisierung, gleichzeitig bleibt die finanzielle Situation vieler Gemeinden herausfordernd. Ich kenne die kommunalpolitische Arbeit aus vielen Perspektiven – von meinen ersten Schritten als Ersatzgemeinderätin über zehn Jahre als Bürgermeisterin von Lendorf und meine Arbeit im Kärntner Landtag bis hin zu meiner heutigen Verantwortung als Gemeindereferentin. Gerade deshalb kenne ich die Sorgen und Herausforderungen vor Ort und weiß heute auch, wie anspruchsvoll es auf Landesseite ist, Lösungen für 132 Gemeinden zu finden. Mein Ansatz ist klar: Land und Gemeinden müssen gemeinsam und aktiv nach Lösungen suchen, offen für neue Wege sein und daran arbeiten, unsere Gemeinden nachhaltig auf gesunde Beine zu stellen“,

betonte Lagger-Pöllinger.
Besonderen Dank sprach sie den langjährigen Bürgermeister:innen und Kommunalpolitiker:innen aus:

„Wer über viele Jahre Verantwortung für eine Gemeinde übernimmt, gestaltet das unmittelbare Lebensumfeld der Menschen. Dieses Engagement, oft weit über das Selbstverständliche hinaus, verdient Anerkennung und unseren aufrichtigen Dank.“

Der Dialog wird bereits in wenigen Wochen fortgesetzt. Während beim heutigen Gemeindetag die aktuellen Herausforderungen der Gemeinden im Mittelpunkt standen, soll bei der Bürgermeister:innen-Konferenz am 8. Oktober der Blick auf mögliche Lösungsansätze und die nächsten Schritte gerichtet werden.

„Wir wollen gemeinsam nach vorne schauen und Wege aufzeigen, wie wir unsere Gemeinden nachhaltig stärken können“,

gibt Lagger-Pöllinger einen ersten Ausblick.