Wir lassen ältere Menschen niemals im Regen stehen - Verlängerung der Aktion 20.000 wurde auf den Weg gebracht

Geschafft, die Vernunft hat gesiegt! Mein Antrag für die Fortsetzung der Aktion 20.000 fand heute eine parlamentarische Mehrheit. Wir lassen ältere Menschen niemals im Regen stehen.
Josef Muchitsch ist Abgeordneter zum Nationalrat und Bereichssprecher für Arbeit und Soziales.

Wir lassen ältere arbeitslose Menschen nicht im Stich“, freut sich SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch über die Zustimmung der FPÖ und Jetzt zum SPÖ-Fristsetzungsantrag zur Aktion 20.000. Jeder dritte Arbeitslose in Österreich ist über 50, das sind mehr als 92.000 Menschen. Knapp 80% davon (72.000) sind laut AMS Arbeitslose mit niedrigen Arbeitsmarktchancen.

„Die Betroffenen sollen sich nicht auf ihr Glück verlassen müssen, sondern mit gezielten Maßnahmen wieder in den Job zurückfinden. Nur ÖVP und NEOS wollen offenbar noch immer tausende Betroffene auf die Straße setzen“,

so Muchitsch.
Der SPÖ-Antrag wurde heute im Nationalrat mit den Stimmen von SPÖ, FPÖ und JETZT fristgesetzt und kommt spätestens im September-Plenum zur Abstimmung.

Österreich ein Vorbild

„Die Aktion 20.000 war von Anfang an höchst erfolgreich. Gefördert wurden Arbeitsplätze bei Gemeinden, gemeinnützigen Organisationen und sozialen Unternehmen.

Die Beschäftigungsverhältnisse sind Ende Juni ausgelaufen. Wir wollen eine Verlängerung für weitere 12 Monate“, so Muchitsch. Österreich war mit der Aktion für andere Länder, wie Deutschland oder Luxemburg, ein Vorbild. Die haben ähnliche Initiativen eingeführt. Und Wien startet im Herbst die „Joboffensive 50+“, erklärte der SPÖ-Sozialsprecher.

Eine Chance vielen Menschen geben

Die Aktion ist ein enormer Mehrwert für das Gemeinwohl durch zusätzliche Arbeitskräfte etwa in Seniorenheimen und Kinderbetreuungseinrichtungen mit geringen Kosten. Denn ein Aktion 20.000-Arbeitsplatz kostet die öffentliche Hand nur rund 100 Euro mehr als die Unterstützung von Arbeitslosen“, so Muchitsch. „Geben wir so vielen Menschen wie möglich die Chance, einen Job zu bekommen. Das gilt sowohl für den öffentlichen wie auch privaten Arbeitsmarkt. Weitere Maßnahmen müssen folgen“, fordert Muchitsch abschließend.

Quelle: Wien (OTS)

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