Umweltschutz: Mikro- und Nanoplastikstudie

SPÖ-Antrag fordert Studie zur Durchleuchtung der Kärntner Gewässer auf Mikro- und Nanoplastik. Kärntner Umwelt muss gesund bleiben.

Eine gesunde Umwelt ist die Basis einer gesunden Zukunft. Darum hat die SPÖ in der heutigen Landtagssitzung einen Antrag eingebracht, der die Erstellung einer gewässerökologischen Studie im Hinblick auf die Belastung der Kärntner Seen und Flüsse durch Mikro- und Nanoplastik fordert

erläutert Naturschutzsprechersprecher und Vorsitzender des Naturschutz-Ausschusses SPÖ-Landtagsabgeordneter Alfred Tiefnig.

Mikro- und Nanoplastik sind Plastikteile mit weniger als fünf Millimetern Durchmesser. Die Studie soll die Verunreinigung aller fließenden und stehenden Gewässer in Kärnten – insbesondere die Einmündungsbereiche von Kläranlagen – durch Nano- und Mikroplastik eruieren. Ein Endbericht der Studie inklusive etwaig daraus resultierender Maßnahmen ist dem Landtag zur Kenntnis zu bringen.

„Die Plastikbelastung unserer Umwelt nimmt rapide zu. Wie eine Studie des Umweltbundesamtes Wien unlängst gezeigt hat, schwimmen allein die Donau vier Tonnen Kunststoff täglich hinab. Auch im menschlichen Körper wurde Mikroplastik bereits nachgewiesen“, mahnt Tiefnig.

„Die Kärntner Natur ist ein wahrer Schatz, den wir für unsere Kinder und nachfolgende Generationen schützen und bewahren müssen. Nachdem wir bereits beim Glyphosatverbot einen Meilenstein auf dem Weg zu einer dauerhaft gesunden Umwelt gesetzt haben, müssen wir unsere Aufmerksamkeit nun direkt auf weitere Risikofaktoren richten. Die Kärntner Seen sind ein Aushängeschild unseres Landes – tun wir etwas dafür, dass das so bleibt“, schließt Tiefnig.

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