SPÖ Kärnten hisst Regenbogenfahne!

  • Die SoHo Österreich setzt sich als sozialdemokratische LGBTIQ-Organisation seit mehr als 25 Jahren für eine bunte, gerechte und offene Gesellschaft ein. In Kärnten/Koroška ist die SoHo seit 2019 aktiv.

Wir setzen ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz

Auch im Jahr 2020 steht der Monat Juni im Zeichen der Gleichstellung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Trans*- und intergeschlechtlichen Personen (LGBTIQ). Gerade in Zeiten von Corona, in denen öffentliche Feste und Paraden nicht stattfinden können, ist es umso wichtiger, starke Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz zu setzen. Die SPÖ Kärnten hisste daher die Regenbogenfahne in der Parteizentrale in der Lidmanskygasse, Klagenfurt. 

„Für uns ist klar, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, bis es endlich egal ist, wen wir lieben und wie wir uns definieren. Wir wissen, dass die Gesellschaft für alle von uns besser wird, wenn wir aufeinander schauen und niemand mehr Diskriminierung oder Ausgrenzung erleben muss – genau deshalb setzt sich die Sozialdemokratie für gelebte Vielfalt, Offenheit und Solidarität ein“,

erklären SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher und die Vorsitzende der sozialdemokratischen LGBTIQ-Organisation SoHo in Kärnten/Koroška, Anna-Maria Schuster.
Bis heute ist es in Österreich beispielsweise legal, dass schwule Pärchen aus einem Lokal geworfen werden dürfen oder eine lesbische Familie wegen der sexuellen Orientierung der Eltern eine Wohnung nicht bekommen kann. Einen Antrag, mit dem solche Diskriminierungen endlich verboten worden wären, lehnte die schwarz-grüne Bundesregierung im Parlament im Juni einmal mehr ab. Gleichzeitig zeigen aktuelle Umfragen, dass jede 3. LGBTIQ-Person in Österreich im letzten Jahr Diskriminierung im Privatleben erfährt. 

„Sorgen wir gemeinsam dafür, dass in Kärnten und ganz Österreich, jede Diskriminierung endlich der Vergangenheit angehört. Als SPÖ setzen wir uns dafür ein, dass jeder Mensch mit Respekt behandelt wird und sowohl im Job, als auch im Privatleben, Gerechtigkeit erfährt“,

so Sucher und Schuster abschließend.


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