Kräftiger Wohnbau-Impuls für Kärnten

Mehr als 750 gemeinnützige Wohneinheiten für Kärnten im Wohnbauprogramm 2020 – 2022. Sonderförderung für barrierefreie Bäder und Rollladen-Systeme.  
„In der heutigen Sitzung des Wohnbauförderungsbeirats haben wir einen regelrechten Wohnbau-Turbo für Kärnten gezündet“,
gibt der Vorsitzende, SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser, bekannt.

„Insgesamt werden in Kärnten mehr als 750 neue, gemeinnützige Wohneinheiten zwischen 2020 und 2022 gefördert. Das Ziel ist klar: rundum zufriedene Mieterinnen und Mieter, die von der hohen Service-Qualität und den nachweislich geringeren Mieten im gemeinnützigen Wohnbau profitieren. Das wirkt auch auf den privaten Wohnungsmarkt als effektive Preisbremse“,

so Seiser, der auch darauf verweist, dass viele der Wohneinheiten mit der nachhaltigen Ressource Holz gebaut werden. 

„Aktuell wurde das Wohnbauprogramm zudem auf die Stärkung von Post-Corona-und Klimaschutz-Maßnahmen im Wohnbau ausgeweitet“,

hebt Seiser den Fokus der aktuellen Sonderförderung hervor.

„Das umfasst zum Beispiel die nachträgliche Montage von Außenbeschattungen, die zugleich der Temperatursteigerung in den Wohnungen durch den voranschreitenden Klimawandel vorbeugen. Im Vergleich zu Klimaanlagen ist die Reduktion der Innentemperatur durch Beschattung natürlich ungleich umweltfreundlicher“,

so Seiser.

„In eine ähnliche Richtung gehen wir mit der Verdoppelung des Fördersatzes für den nachträglichen Einbau von Balkonen auf 50 %, denn sollte es wieder Phasen geben, in denen die Wohnung nicht verlassen werden sollte, ist ein Balkon natürlich ein wesentlicher Pluspunkt, der maßgeblich zur Lebensqualität beiträgt.“ 

Zudem gibt es eine Erhöhung der Förderung für die Adaptierung von Sanitäreinrichtungen.

„Hier erhöhen wir auf 50 % Fördersumme bei förderbaren Gesamtkosten von bis zu 20.000 Euro“,

erläutert Seiser. 

„Wohnbaureferentin Gaby Schaunig zeigt mit dem vorliegenden Programm ganz klar, wohin sich der Wohnbau in Kärnten entwickeln soll: in Richtung Ökologisierung, Energieeffizienz und Krisensicherheit. Gleichzeitig sind die Maßnahmen eine massive Ankurbelung der heimischen Bauwirtschaft und des Handwerks. Die Kärntnerinnen und Kärntner haben damit ein starkes Fundament, auf dem sie ihre Zukunft bauen können“,

schließt Seiser. 

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