„Kärntner Weg“ wurde auch bei Natura-2000-Gebieten erfolgreich beschritten

Gemeinsame „Kärntner Lösung“ bei Natura 2000-Gebieten hat Strafzahlungen abgewendet und bewahrt Kärntner Natur für nachfolgende Generationen, so SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher
Kärntens Umweltlandesrätin Sara Schaar hat in wenigen Monaten geschafft, was ihre Vorgänger in mehr als 20 Jahren nicht lösen konnten
fasst SPÖ-Landesgeschäftsführer Andreas Sucher, die erfolgreiche, gemeinsame „Kärntner Lösung“ bei der Ausweisung der Natura 2000-Gebiete zusammen.
 
Mit der Nachmeldung von 25 Natura 2000-Gebieten komme Kärnten seiner Verpflichtung gegenüber Österreich und der EU nach und habe darüber hinaus drohende Strafzahlungen abgewendet.
„Noch wichtiger ist, dass damit deutlich signalisiert wird: Wir nehmen die Erhaltung unserer Kärntner Natur- und Kulturlandschaften ernst und wir legen dabei auch größtes Augenmerk darauf, dass trotzdem weiter bewirtschaftet werden kann. Gut gemacht, widersprechen sich Naturschutz und Bewirtschaftung dieser Flächen nämlich nicht!“, betont Sucher. „In Zeiten des Klimawandels sind Natur- und Umweltschutz sowie die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen ein Gebot der Stunde. Wir nehmen die Verantwortung für zukünftige Generationen wahr, damit auch unsere Kinder, Enkel und Urenkel sich noch an der wunderschönen Kärntner Landschaft erfreuen können. Auch das trägt dazu bei, Kärnten zum kinderfreundlichsten Land Europas zu machen“, so Sucher, der darauf hinweist, dass es Landesrätin Schaar in sieben Monaten gelungen ist, in Zusammenarbeit mit Landesrat Gruber, den Vertretern der Naturschutzabteilung und Landwirtschaftskammer sowie den Schutzgemeinschaften und allen Grundbesitzern eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Mehr dazu hier.
 
Österreich habe sich bereits 1995 mit dem Beitritt zur Europäischen Union zur Umsetzung des Netzwerkes Natura 2000 verpflichtet. Bis vor sieben Monaten sind Schaars Vorgänger dieser Verpflichtung nicht entsprechend nachgekommen. Im Mai 2013 wurde sogar ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Die Vorgänger-Umweltreferenten waren: Haider, Strutz, Scheuch, Scheuch und Holub. Der ehemalige LH Haider hatte 2005 sogar angekündigt, dass Kärnten die Natura 2000-Agenda bis 2010 umsetzen wird. Sara Schaar hat nun das, was vor 13 Jahren angekündigt wurde, mit beharrlicher Arbeit und unter Einbeziehung aller Beteiligten umgesetzt.
 

Dank Sara Schaar und allen Beteiligten ist nun eine gemeinsame „Kärntner Lösung“ gelungen. Der von Landeshauptmann Peter Kaiser propagierte und etablierte „Kärntner Weg“ wurde auch bei der Erhaltung der Kärntner Naturlandschaften erfolgreich beschritten

so Sucher abschließend.
 

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