Jede Stimme für das Klimavolksbegehren zählt!

  • Die vier zentralen Forderungen des Klimavolksbegehrens betreffen die stärkere Verankerung des Klimaschutzes in der Verfassung und im Bundesrecht, ein verbindliches und transparentes CO2-Budget, eine ökosoziale Steuer- und Abgabenreform und einen Energie- und Verkehrswende.
  • Bis einschließlich 29.06.2020 kann noch unterschrieben werden - online per Handysignatur oder auf jedem Gemeindeamt, Rathaus und Magistrat. Informationen zum Unterschreiben des Klimavolksbegehrens: https://klimavolksbegehren.at/unterschreiben/ 

Wir müssen Verantwortung für kommende Generation wahrnehmen, Klimaschutz als politischen Auftrag verstehen - und endlich ins Handeln kommen!

Anlässlich, der finalen Eintragungswoche für das Klimavolksbegehren, erneuerte die SPÖ Kärnten ihre Unterstützung für das Volksbegehren. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz erläuterten SPÖ Kärnten Landesparteivorsitzender LH Peter Kaiser, Klimaschutz-und Umweltreferentin LRin Sara Schaar und der Landessprecher des Klimavolksbegehren, Markus Tripp, die Hintergründe des Klimavolksbegehrens, die Zielsetzung sowie politische Maßnahmen zum Klimaschutz am Beispiel Kärnten. Als UnterstützerInnen vor Ort waren Christian Salmhofer (Klimabündnis Kärnten), Nina Vasold (Umweltreferat Katholische Kirche Kärnten) und Ernst Sandriesser (Caritas Kärnten).

„Ob politische Referate oder wissenschaftliche Disziplinen - Klima, - und Umweltschutz muss übergreifend verstanden und umgesetzt werden. Ob das eine Steuerreform nach ökologischen Grundsätzen betrifft oder nachhaltige Investitionen, es ist an der Zeit, dass Wissen und Handeln aufeinander abgestimmt werden. Es fehlt aber noch das gemeinsame Bekenntnis und das sichtbare politische Bewusstsein - vor allem auf Bundesebene - deshalb tragen wir als SPÖ Kärnten dieses Klimavolksbegehren mit und ich würde mich über jede Unterschrift freuen“,

so SPÖ Kärnten Landesparteivorsitzender Peter Kaiser.
Kaiser betonte die Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen als politischen Auftrag und mahnte, dass es höchstens an der Zeit ist:

„Von Gegenwartsegoismen zur Enkelverantwortung zu wechseln. Es mag die Zeit kommen, das wird es ein Serum, eine Impfung gegen den Corona-Virus geben - beim Klimaschutz wird es das nicht geben - hier sind wir aufgefordert selbst zu handeln“,

so Kaiser.

Auch Landesrätin Sara Schaar wies dezidiert darauf hin, dass

„alle Daten und Informationen vorhanden sind. Wir müssen ins Handeln kommen und die Bevölkerung dabei mitnehmen“,

so Schaar, die auch auf die Kärntner Erfolgsbilanz beim Klimaschutz verwies - markantestes Beispiel: Das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 einen Anteil von 36 Prozent an erneuerbarer Energie in der Gesamt-Energieversorgung zu halten, hat Kärnten längst erreicht. Mit 56 Prozent liegt Kärnten weit über dem Bundesziel.

„Über die Klimaagenda Kärnten haben wir bereits jetzt 74 Maßnahmen zum Klimaschutz in Anwendung. Wir forcieren eine Photovoltaik-Offensive für die Kärntner Gemeinden, bei der Kärntner Unternehmen zum Zug kommen können und schaffen so eine Win-win-Situation auf allen Ebenen“,

so Schaar, die auch mit Stolz auf das kürzlich ins Leben gerufene Ersten Europäischen Klima- und Umweltbildungszentrums (EKUZ) in Mallnitz verwies.

„Als Kompetenzzentrum für Klima und Umwelt, das in seiner Form nicht nur im Alpenraum, sondern in ganz Europa einzigartig ist. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der regionalen Entwicklung, die transdisziplinäre Vernetzung auf nationaler und internationaler Ebene als auch die europaweite Bewusstseinsbildung zu Klima- und Umweltfragen“,

so Schaar.

Die Pressekonferenz endet mit einem leidenschaftlichen Appell des Landessprecher des Klimavolksbegehrens, Markus Tripp:

„Jede Stimme zählt. Denn jede Stimme für das Klimavolksbegehren ist eine Stimme für die Zukunft. Jeder Mensch hat Anspruch auf den Schutz von Umwelt und Klima. Es ist höchste Zeit etwas zu tun, denn es ist bereits eine Minute vor zwölf. Klimaschutz als Vermächtnis, wäre das schönste Geschenk an die kommende Generation“,

so Tripp.

"Social MonTalk" zum Klimaschutz

Am Dienstag, den 30.06.2020 wird in den Räumen der SPÖ Kärnten, auf Einladung des Renner-Instituts, erstmals nach der Corona-Pause wieder ein Social MonTalk mit Publikumsbeteiligung veranstaltet. Thema: Wie gelingt uns Klimaschutz? Für die Keynote konnte Katharina Rogenhofer gewonnen werden (Sprecherin des Klimavolksbegehrens), im Podium sind Christina Patterer (Abgeordnete zum Kärntner Landtag, SPÖ) und Georg Willi (Bürgermeister von Innsbruck, Die Grünen).

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