Gemeinsam Klimalösungen erarbeiten | 1. sozialdemokratische World Café - Thema Nachhaltigkeit.

Wenn wir unseren Kindern und Enkelkindern einen lebenswerten Planeten hinterlassen wollen, müssen wir handeln - und zwar sofort

Die bundesweite SPÖ Themeninitiative „Umwelt und Nachhaltigkeit“ veranstaltete heute, Samstag, in Kooperation mit der SPÖ Kärnten das 1. sozialdemokratische World Café zum Thema Nachhaltigkeit. Die Initiative hat sich das Ziel gesetzt, Schwerpunktthemen mit Nachhaltigkeitsbezug wie Energie, Mobilität, Ressourcenmanagement oder Klimaschutz in der Sozialdemokratie als Zukunftsthemen zu diskutieren und auf breiter Basis in der Partei zu etablieren. 

David Steiner und Christian Kaiserseder, seit mehreren Jahren beruflich und politisch im Bereich Nachhaltigkeit aktiv, stellten die diversen Agenden und Schwerpunkte vor und führten die Arbeitsgruppen durch den Vormittag. Das einleitende Referat wurde von Univ. Prof. Daniel Barben, von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, gehalten. Die Umwelt-Landesrätin von Kärnten, Sara Schaar, hielt einen Impulsvortrag, in dem sie die Herausforderungen und Möglichkeiten von Umweltschutz und Politik darstellte. Neben vielen interessierten Mitgliedern und Gästen, brachten sich auch die Abgeordneten zum Nationalrat, Philip Kucher und Klaus Köchl, in die Diskussion mit ein.

„Niemand kann mehr ernsthaft leugnen, dass wir in einer Klimakrise stecken. Umso wichtiger ist es, so rasch wir möglich, sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen zu setzen“, 

so SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher, der sich mit Nachdruck für dieses Veranstaltungsformat einsetzt.

„Was kann ich als einzelner, als einzelne zum Klimaschutz beitragen und wohin muss politisch gesteuert werden, um dem Klimawandel entgegenzuwirken? Diesen Fragen wollen wir uns stellen - ohne erhobenen Zeigefinger ohne Pauschalverurteilungen und ohne jemand zum Sündenbock zu machen“,

so Sucher weiter.

„Ob Ernährung, Energie oder Tourismus - jedes Themenfeld hat eigene Chancen aber auch eigene Hürden und oft auch Zielkonflikte. Welchen politischen Input braucht es, um Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Alltag der Menschen zu implementieren ohne sie zu bevormunden? Diese Fragen können wir nur aus dem direkten Gespräch mit den Menschen beantworten. Es ist notwendig, dass Klimaschutz gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger erarbeitet wird, um langfristig zu wirken. Die Politik hat sich um die großen Herausforderungen zu kümmern, etwa im öffentlichen Verkehr, damit eine Änderung hin zu mehr Lebensqualität überhaupt möglich ist. Ich bin aber sehr froh, dass sich die SPÖ darum kümmert und in einen intensiven Diskussionsprozess geht. Nur so kommen wir gemeinsam weiter“,

so Umwelt-Landesrätin Sara Schaar.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden von der Themeninitiative „Umwelt und Nachhaltigkeit“ gesammelt und aufgearbeitet. Aus diesen Diskussionspapieren sollen in weiterer Folge SPÖ-Agenden bzw. parlamentarische Anträge entstehen.

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